Wieder begegnen
Wir können und wollen auf unsere Fähigkeiten zum Überleben stolz sein. Gerade in der Pandemie wurde uns das immer wieder aufs Neue bewusst. Dennoch gibt es mehr zwischen den Menschen als jegliches Onlineformat erfüllen kann: einander sehen, in die Augen schauen einander berühren und voneinander berührt sein. Dann erst können wir Stimmungen und Atmosphären untereinander wahrnehmen, daraus etwas miteinander gestalten.


Veranstaltungen
Jahrestreffen 2026: »Identität - Verbundenheit - Zukunft«
Liebe erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern, liebe Mitglieder und Freunde des Seelenerbe e.V.
Wir laden euch herzlich ein zum Jahrestreffen und zur Mitgliederversammlung vom 10. bis 12. Juli 2026.
Seminarort:
Projekt-Zentrum
Maibacher Schweiz
Alt Mailbach 12
35510 Butzbach-Maibach
Tel. +49 (0)6081-443517
Email: info@maibacher-schweiz.de
Website: http://www.maibacher-schweiz.de//
Anmeldeschluss: 11.05.2026
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Frühere Wochenenden
Wir hatten ein schön vielfältiges Programm zusammengestellt. In Workshops haben wir einander unsere "Weisheiten" gezeigt und gemeinsam erforscht, wie wir uns selbst - mit allem was uns ausmacht - liebevoll annehmen können. In der Gemeinschaft, eingebettet im Kreis wohlwollender Mitstreiter*innen, gelang es uns einfacher, uns ohne Schrecken unserer selbst bewusst zu werden, Glück zu empfinden und uns zu entfalten.
Der Aufenthalt in der Schönheit der Natur der Parklandschaft des Schlüßhof unterstützte das Heilwerden der unsichtbaren, unnennbaren Narben unserer Seelen und beflügelte unsere Lebensfreude.

Wenn wir neue Wege gehen, uns auf Veränderungen einlassen und diese gestalten, können wir das nur, wenn wir zu uns stehen, zu unseren unsichtbaren Narben, aber auch auf unsere Schätze schauen, denn: Ich bin Ich, um immer noch mehr Ich zu werden. Wir laden Dich dazu ein, ankommen zu dürfen, Deine Ressourcen und Bewältigungsformen mit uns zu teilen und WISE kennenzulernen, unser Konzept einer Fortbildung, das Dich dazu befähigen kann, auch in der Öffentlichkeit zu dir zu stehen, von dir selbst zu sprechen und Vorträge zu halten.

Wir können und wollen auf unsere Fähigkeiten zum Überleben stolz sein. Gerade in der Pandemie wurde uns das immer wieder aufs Neue bewusst. Dennoch gibt es mehr zwischen den Menschen als jegliches Onlineformat erfüllen kann: einander sehen, in die Augen schauen, einander berühren und voneinander berührt sein. Dann erst können wir Stimmungen und Atmosphären untereinander wahrnehmen, daraus etwas miteinander gestalten. Ein ganz besonderer Moment der Achtsamkeit. In unserem geschützten Raum spürten wir, dass wir nicht allein sind, nicht verlassen, wie wir es in unserer Kindheit und Jugend doch so oft waren. Dieser geschützte Raum war diesmal das Seminarium “Im Murnthal” in Bayern, das uns während der drei Tage ganz wunderbar-freundlich aufgenommen und von außen gewärmt hat.

Überleben ist DAS Motto der Gegenwart. Unsere Begegnung miteinander konnte nur virtuell stattfinden, weil persönliches Beisammensein derzeit unsere Gesundheit gefährdet und das Überleben erschwert. Wir haben schon einmal überleben lernen müssen oder sind noch immer damit befasst zu überleben. Da fehlt/e uns die Präsenz unserer psychisch erkrankten Eltern. Viele von uns haben Strategien gefunden ihr Leben trotz allem irgendwie zu bewältigen. Einige haben gelernt ihre Fähigkeit zu überleben, zur Lebenskunst an sich werden zu lassen. Wir haben uns an diesem Wochenende mit samt den Workshops Mut gemacht und uns über ÜBERLEBENSKUNST ausgetauscht, darüber, wie sie gelingen kann.
